Erbe & Geschichten — Guerlain

Jacques Guerlain: Biografie eines Parfum-Genies

Von Felix — Duftatelier · · 2 Min. Lesezeit
Kurz gesagt

Jacques Guerlain (1874–1963) gehört zu den einflussreichsten Parfümeuren des 20. Jahrhunderts. Er lernte bei seinem Onkel Aimé Guerlain und schuf Klassiker wie L'Heure Bleue (1912), Mitsouko (1919), Shalimar (1925) und Vol de Nuit (1933). Er verstand Parfüm als Poesie und ließ sich von Musik, Literatur und Malerei inspirieren.

Biografie

  • 1874: geboren in Paris
  • 1890er: Eintritt in das Familienunternehmen
  • Ausbildung bei seinem Onkel Aimé Guerlain
  • schuf im Lauf seines Lebens eine große Zahl von Parfüms
  • 1963: gestorben in Paris

Meisterwerke

Duft Jahr Bedeutung
L'Heure Bleue 1912 impressionistisch, zeitlos — siehe L'Heure Bleue
Mitsouko 1919 ein Meilenstein der Chypre-Familie
Shalimar 1925 Wegbereiter der orientalischen Parfümerie
Vol de Nuit 1933 Hommage an Antoine de Saint-Exupéry

Philosophie

Jacques Guerlain verstand Parfüm als Poesie — als Kunst, die Gefühle und Bilder hervorruft. Er arbeitete intuitiv und ließ sich von Musik, Literatur und Malerei inspirieren.

Die Guerlainade

Mit ihm verbindet man die „Guerlainade“, den typischen Basisakkord vieler Guerlain-Düfte: warm, pudrig, vanillig — oft beschrieben mit Bergamotte, Iris, Jasmin, Rose, Tonka und Vanille. Verwandte Noten: Iris, Ethylvanillin, Coumarin.

Über den Autor Felix — Duftatelier

Felix kuratiert jeden Rohstoff selbst, prüft jede Charge und entwickelt alle Rezepturen aus eigener Mischerfahrung — vom Einsteiger-Kit bis zu den Formeln im Atelier-Brief.