Erbe & Geschichten — Guerlain

Guerlains Musen: von Kaiserinnen zu Romanheldinnen

Von Felix — Duftatelier · · 2 Min. Lesezeit
Kurz gesagt

Guerlain ließ sich immer wieder von außergewöhnlichen Frauen inspirieren: von Kaiserin Eugénie, für die 1853 das „Eau de Cologne Impériale“ entstand, über die Romanfigur Mitsouko aus Claude Farrères „La Bataille“ (Parfüm von 1919) bis zu Nahéma (1979), benannt nach einer Prinzessin aus „Tausendundeiner Nacht“.

Kaiserin Eugénie

  • Für die Frau Napoleons III. schuf Guerlain 1853 das „Eau de Cologne Impériale“.
  • Damit begann die enge Verbindung des Hauses mit dem Hof und der Eleganz.
  • Der Bienenflakon wurde zum Markenzeichen — mehr in Honignoten im Parfum.

Mitsouko (1919)

  • inspiriert von der japanischen Heldin Mitsouko aus dem Roman „La Bataille“ von Claude Farrère
  • eine Frau zwischen zwei Kulturen und zwei Lieben
  • das Parfüm: komplex, geheimnisvoll, zeitlos — ein Klassiker der Chypre-Familie, siehe Chypre-Akkord

Nahéma (1979)

  • benannt nach einer Prinzessin aus „Tausendundeiner Nacht“
  • eine Hommage an die Rose, komponiert von Jean-Paul Guerlain — siehe Die Rose im Parfum

Das Prinzip

Guerlain erzählt mit vielen Parfüms eine Geschichte — und oft steht eine außergewöhnliche Frau im Mittelpunkt.

Über den Autor Felix — Duftatelier

Felix kuratiert jeden Rohstoff selbst, prüft jede Charge und entwickelt alle Rezepturen aus eigener Mischerfahrung — vom Einsteiger-Kit bis zu den Formeln im Atelier-Brief.