Komposition — Rohstoffe

Honignoten im Parfum: die Biene als Emblem und Inspiration

Von Felix — Duftatelier · · 2 Min. Lesezeit
Kurz gesagt

Honignoten riechen warm, süß, leicht animalisch und sinnlich. In der Parfümerie entstehen sie vor allem aus Phenylessigsäure und ihren Estern sowie aus Phenylethylalkohol, natürlich auch aus Bienenwachs-Absolue. Die Biene ist zudem das Emblem des Hauses Guerlain.

Die Biene bei Guerlain

Die Biene ist das bekannte Emblem von Guerlain. Seit 1853 ziert sie den Flakon des „Eau de Cologne Impériale“, den Pierre-François-Pascal Guerlain für Kaiserin Eugénie schuf. Die Biene war das Wappentier der Napoleoniden — ein Gruß an das Kaiserhaus Napoleons III.

Honignoten in der Parfümerie

  • Phenylessigsäure und ihre Ester (z. B. Ethylphenylacetat) — der typische, süß-animalische Honigeffekt.
  • Phenylethylalkohol — rosig-honigartig.
  • Bienenwachs-Absolue — natürlich, wachsig-süß.
  • Milchige Noten wie Milk Lactone — ergänzen den cremigen Honigcharakter.

Charakter

Warm, sinnlich, leicht animalisch. Honignoten verleihen Düften Tiefe und eine hautnahe, verführerische Qualität. In kleinen Mengen dosieren — zu viel wirkt schnell schwer.

Über den Autor Felix — Duftatelier

Felix kuratiert jeden Rohstoff selbst, prüft jede Charge und entwickelt alle Rezepturen aus eigener Mischerfahrung — vom Einsteiger-Kit bis zu den Formeln im Atelier-Brief.