Erbe & Geschichten — Kulturgeschichte

Die Parfümierung von Kosmetik: Geschichte & Kultur

Von Felix — Duftatelier · · 2 Min. Lesezeit
Kurz gesagt

Duftende Öle und Salben gibt es seit der Antike, doch erst die industrielle Produktion im 19. Jahrhundert machte parfümierte Seifen und Cremes zum Alltag. Heute ist fast jedes Pflegeprodukt parfümiert. Duft vermittelt dabei Botschaften wie Reinheit, Luxus oder Natürlichkeit; wegen zunehmender Duftstoffallergien regeln IFRA und EU-Vorschriften den Einsatz.

Geschichte

  • Antike: duftende Öle und Salben für Körperpflege und Rituale
  • Mittelalter: Kräutertinkturen in Medizin und Kosmetik
  • 19. Jahrhundert: industrielle Produktion; Seifen und Cremes werden massenhaft parfümiert
  • 20. Jahrhundert: das Marketing entdeckt Duft als emotionalen Auslöser

Kosmetik und Duft heute

Fast jedes Kosmetikprodukt ist parfümiert — oder bewusst „unparfümiert“ als Qualitätsmerkmal.

Was Duft in Kosmetik kommuniziert

  • Reinheit — frisch, sauber: Zitrus, Minze
  • Luxus — warm, komplex: Rose, Vanille
  • Natürlichkeit — grün, pflanzlich: Kräuter, Gräser

Duftstoffallergien und Regulierung

Die Zahl der Duftstoffallergien ist gestiegen. Deshalb regeln die IFRA-Standards und EU-Vorschriften Höchstmengen und Kennzeichnung einzelner Stoffe. Was das in der Praxis bedeutet, erklären IFRA-Limits einfach erklärt und GHS-Symbole auf Duftstoffen lesen.

Über den Autor Felix — Duftatelier

Felix kuratiert jeden Rohstoff selbst, prüft jede Charge und entwickelt alle Rezepturen aus eigener Mischerfahrung — vom Einsteiger-Kit bis zu den Formeln im Atelier-Brief.